Famulatur-Bericht

"Landeskrankenhaus Salzburg"

Verfasst am 02.08.2017

Note

3.33

  • Stimmung Station

    2

  • Kontakt zur Pflege

    2

  • Ansehen

    5

  • Stimmung Klinik

    3

  • Unterricht

    5

  • Betreuung

    4

  • Freizeit

    1

  • Lehre auf Station

    2

  • Insgesamt

    4

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    Kein Unterricht

  • Inhalte

    Fallbesprechung

  • Tätigkeiten

    Patienten aufnehmen
    Patienten untersuchen
    Röntgenbesprechung

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    15:00 bis 16:00 Uhr

  • Studientage

    Gar nicht

  • Sonstiges

    Kleidung gestellt
    Essen frei / billiger

Texte

  • Kommentar

    Zu meiner Famulatur im Landeskrankenhaus Salzburg auf der 1. Medizin für Gastroenterologie, Hepatologie, Nephrologie, Stoffwechsel und Diabetologie

    Dienstbeginn war um 7:30 wobei es auch egal ist ob man erst um 8:00 kommt dazu später mehr. Um 8:00 ist Morgenbesprechung wo Patienten auf der Station besprochen werden. Man kann da wenn man aufpasst ein paar Sachen möglicherweise mitnehmen. Danach gehts wieder runter auf Station wo leider meine Unzufriedenheit anfängt.

    Wichtig ist es sich an einen motivierten Assistenzarzt bzw. Turnuarzt zu krallen von den man ein wenig Betreuung bekommen kann. Sonst geht es einem wie mir wo keiner Zeit oder Lust hat einem was zu zeigen. Als Famulant ist man eher Luft. Es ist nicht allen ein Vorwurf zu machen weil die meisten auch nett sind aber es fehlen einfach die Zeit und die Kapazitäten um einen Studenten zu betreuen, was verständlich ist. Dazu kommt dass die Verwaltung des Salzburger Landeskrankenhauses seit einiger Zeit begonnen hat, die paar Tätigkeiten die man machen könnte, den Schwestern zu übertragen (Vor allem Blut abnehmen). Es bleibt für den Famulanten kaum Tätigkeiten über.

    Eigeninitiative ist gefordert die nicht besonders gern unterstützt wird. Ich habe die meiste Zeit aus dem Fenster geschaut oder Büroartikel nach Farbe geordnet (Ich weiß nicht besonders aufregend). Auf Visite geht man mit und lernt die Patienten kennen.

    Nach dem Mittagessen (was günstig und auch die meiste Zeit gut ist) ist die minimale Action aber auch vorbei. Ich habe aufgehört bis Dienstschluss zu bleiben weil ich nicht 3 Stunden beim Arztbrief schreiben zuschauen wollte. Man hat keinen Betreuer, keinen Dienstvertrag also ist es egal wann man kommt oder geht.

    Insgesamt bin ich sehr enttäuscht von dieser Famulatur weil zu aktivlos und frustrierend da ich weiß, dass es anders geht. Ich bin einfach im Dienstzimmer rumgesessen und habe garnichts getan. Fragen halten andere beim Arbeiten auf, deswegen lässt mans irgendwann einfach.

    Fortbildungen wurden keine angeboten.

    Abschliessend halte ich es nicht für empfehlenswert für jemanden der etwas lernen möchte.

  • Bewerbung

    Habe einen Bekannten dort der mich vermittelt hat. 6 Monate im voraus. (Geht bestimmt auch kurzfristiger)

Verfasser

  • Heimatuni

    Wien

  • Email

    Nicht angegeben