Famulatur-Bericht

"Asklepios Klinik St. Georg"

Verfasst am 05.08.2017

Note

1.27

  • Stimmung Station

    1

  • Kontakt zur Pflege

    2

  • Ansehen

    1

  • Stimmung Klinik

    1

  • Unterricht

    3

  • Betreuung

    2

  • Freizeit

    1

  • Lehre auf Station

    1

  • Insgesamt

    1

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    4x / Woche

  • Inhalte

    Sonst. Fortbildung
    Patientenvorstellung
    EKG
    Fallbesprechung

  • Tätigkeiten

    Punktionen
    Blut abnehmen
    EKGs
    Braunülen legen
    Patienten aufnehmen
    Briefe schreiben

  • Dienstbeginn

    Nach 8:00 Uhr

  • Dienstende

    Vor 15:00 Uhr

  • Studientage

    Frei verfügbar

  • Sonstiges

    Mittagessen regelmässig möglich
    Kleidung gestellt
    Essen frei / billiger

Texte

  • Kommentar

    Sehr nettes, junges Ärzteteam. Auf der Station sind 2 Assistenzärzte die sämtliche ärztliche Arbeiten machen (Visite, Briefe schreiben, Aufnahmen/Entlassungen, Verordnungen) und für die Studenten eher wenig Zeit haben, sich aber stets bemühen etwas zu erklären und auch Fragen gerne beantworten. Oberärzte sieht man nur äußerst selten, da diese meist im Herzkatheter oder in der EPU sind. Auch die Schwestern sind alle sehr nett und es herrscht ein angenehmes Klima auf der Station.

    Der Tag beginnt kurz vor 8 mit Blutabnahmen und dann der Morgenbesprechung um 8:15. Danach geht es weiter mit den Blutabnahmen und Venflons legen. Am Vormittag findet auch noch die Visite statt bei der man von den Assistenzärzten die Patienten kurz vorgestellt bekommt und Fragen zu Krankheit, Therapie, Medikamenten,... stellen, die auch ausführlich beantwortet werden. Gegen Mittag ist außer Briefe schreiben meist wenig zu tun und man hat eigentlich jeden Tag genügend Zeit um gemütlich Mittagessen zu gehen. Das Essen gibt es für PJler gratis und für Famulanten um den Mitarbeiterpreis von ca. 2,70€. Von der Qualität ist es für ein Mensaessen durchwegs genießbar, wobei noch Luft nach oben ist.
    Nachmittags gibt es dann noch EKGs zu machen, Briefe zu schreiben und ein paar nachträgliche Blutabnahmen bzw. Patientenaufnahmen. Gelegentlich findet auch eine Pleura-/Aszitespunktion auf der Station statt bei der man auch kleine Handgriffe selber machen kann.
    Ansonsten schicken einen die Ärzte meist zwichen 14 und 15 Uhr heim, weil sie größtenteils nur noch Büroarbeit zu erledigen haben und keine sinvollen Aufgaben für die Studenten finden.

    Auf der Station S2 liegen hauptsächlich Patienten mit Vorhofflimmern, Herzinsuffizienz, KHK,... die zur Abklärung im Herzkatheter kommen und meist nach wenigen Tagen wieder entlassen werden. Dadurch bekommt man die selben Krankheitsbilder immer wieder zu Gesicht und es gibt nur wenige spannende neue Fälle.
    Neben mir war noch ein PJ-Student auf der Station. Für uns war es gerade noch ok die Arbeit zu teilen, zu dritt gäbe es für jeden schon sehr wenig zu tun. Die Arbeit die man erledigt wird auch wertgeschätzt und das Stationsteam ist dankbar für jede Tätigkeit, die man ihnen abnimmt.

    Kleidung bekommt man gestellt, Mittagessen gibts wie schon erwähnt zum Mitarbeiterpreis und ist jeden Tag möglich. Eine Unterkunft für Studenten von der Klinik gibt es nicht.
    Von den jeweiligen Fachbereichen organisierten Unterricht sollte laut Plan unter der Woche jeden Tag stattfinden, jedoch fällt dieser häufig aus.

    Alles in allem eine sehr nette Famulatur mit viel Freizeit am Nachmittag, um das schöne Hamburg zu genießen. Empfehlenswert ist die Station S2 vor allem für die ersten Famulaturen, um Basics wie Blutabnahmen, Venflonstechen, EKG schreiben oder Patientenaufnahmen zu üben. Übermäßig spannende Krankheitsbilder sollte man allerdings nicht erwarten.

  • Bewerbung

    Anmeldung war problemlos per Mail über Personalabteilung ca. ein halbes Jahr im Voraus. Später ist aber bestimmt auch noch möglich.

Verfasser

  • Heimatuni

    Wien

  • Email

    Nicht angegeben