Famulatur-Bericht

"Ospedale di Bolzano"

Verfasst am 12.08.2017

Note

1.07

  • PJ-Krankenhaus

    Ospedale di Bolzano

  • PJ-Stadt

    Bozen Italien

  • Fachrichtung

    Urologie

  • Station

    Roter Aufzug 2. Stock

  • Einsatzbereiche

    Station, Notaufnahme, Poliklinik / Ambulanz / Sprechstunde, OP,

  • Dauer

    4 Wochen

  • Zeitraum

    7/2017 bis 8/2017

  • Stimmung Station

    1

  • Kontakt zur Pflege

    2

  • Ansehen

    1

  • Stimmung Klinik

    1

  • Unterricht

    1

  • Betreuung

    1

  • Freizeit

    1

  • Lehre auf Station

    1

  • Insgesamt

    1

Inhalte & Unterricht

  • Unterricht

    1x / Woche

  • Inhalte

    Patientenvorstellung
    Nahtkurs
    Bildgebung
    Fallbesprechung

  • Tätigkeiten

    Patienten aufnehmen
    Patienten untersuchen
    Botengänge (Nichtärztl.)
    Punktionen
    Untersuchungen anmelden
    Mitoperieren
    Praktische Maßnahmen unter Aufsicht
    Notaufnahme
    Röntgenbesprechung
    Chirurgische Wundversorgung
    Briefe schreiben
    Poliklinik

  • Dienstbeginn

    7:00 bis 8:00 Uhr

  • Dienstende

    16:00 bis 17:00 Uhr

  • Studientage

    1x / Woche frei

  • Sonstiges

    Mittagessen regelmässig möglich
    Kleidung gestellt
    Essen frei / billiger

Texte

  • Kommentar

    Meine schönste Famulatur bisher!!

    Das Team der Uro Bozen ist super. Die Ärzte sind alle bereit einem viel beizubringen.
    Täglich geht es los um 7:30 mit einer kurzen morgendlichen Visite auf der Station. Dann geht´s zum Briefing mit dem Primar. Hier werden die Studenten gefragt, wo sie an dem Tag hingehen möchten und werden einem Arzt zugeteilt.

    Dem Primar der Urologie in Bozen ist es sehr wichtig, dass die Studenten nicht nur zum "Urlaub machen" nach Südtirol kommen, sondern, dass sie Einsatz zeigen und etwas mitnehmen.

    Im OP darf man sich bei diversen Operationen einwaschen und mitoperieren. Je nach Einsatz mal mehr mal weniger.

    In der Endourologie darf man Cystoskopieren und Katheter legen, DJ legen.

    Auf der Ambulanz darf man Anamnesen erheben, Schallen, und klinische Untersuchungen durchführen. Einige Ärzte checken das Wissen ab, und fragen an welche Diagnose man am ehesten denken sollte, welche Medis man geben darf/nicht darf usw. So denkt man stets mit.

    Um 14 Uhr startet die Visite mit dem Primar. Studenten die auf der Station eingeteilt sind, führen ihn durch (Patientenvorstellung). Er erklärt dann die einzelnen Fälle und prüft auch den Wissensstand der Studenten ab.

    Einmal holt der Primar sich die Studenten heraus für ein "Knüpfdiktat", er diktiert Supinations- Pronations- und chirurgischen Knoten.

    Um 15.30 gehen alle zur Röntgenbesprechung. Hier fragt der Primar die Studenten am Ende noch , was sie an dem Tag gelernt haben und manchmal prüft er noch ein bisschen ab. Um 16 Uhr ist normal Dienstende.

    Am Dienstag ist manchmal Fortbildung, einer der Ärzte/Studenten bereitet einen Vortrag vor.

    Am Mittwoch ist nach 16 Uhr noch eine Telefonkonferenz mit Kufstein und Feldkirch, hier werden besondere Fälle der Krankenhäuser vorgestellt.

    Donnerstags um 16 Uhr ist das Tumorboard, hier werden Therapieoptionen für onkologische Patienten besprochen.

    Daher verschiebt sich das Dienstende auf 17 Uhr.d


    Pro:
    -Motiviertes fleißiges nettes Team
    -Möglichkeit viel (!!) zu lernen, auch praktische Fertigkeiten
    -Primar ist interessiert an uns Studenten
    -Primar gibt am Ende der Famulatur ein Feedback


    Kontra
    -In der letzten Woche waren fast zu viele Studenten, generell versucht der Primar aber nicht mehr als 3 Studenten zu nehmen.

    Kann die Famulatur jedem empfehlen, hatte sehr viel Spaß.

    Tolles Team!!

  • Bewerbung

    Ich habe mich im März für Mitte Juli beworben. Einfach eine Mail an den Primar direkt.

Verfasser

  • Heimatuni

    Innsbruck

  • Email

    Nicht angegeben