Insgesamt war ich 30 Tage da. Davon 2 Wochen auf der Intensivstation: Zur Zeit durch Pflegemangel nur 4 Betten belegt gewesen. Dennoch bemühte Ärzte und nette Pfleger, v.a. die Oberärztin versucht einem viel zu vermitteln und auch praktisch zu zeigen wenn Zeit/Möglichkeiten da sind. Frühbesprechung des OP Plans und kurze Visite auf der Intensivstation um 7:00 Uhr. Montags noch kurze interne Fortbildung. Danach dann bei einem / mehrere Patienten die morgendliche körperliche Untersuchung und Dokumentation des ganzen. Bekommt man am Anfang auch gezeigt bzw. kann auch bei Fragen oder Unsicherheiten gerne fragen - dann wird z.B. nochmal nachuntersucht. Vormittags ist dann auch nochmal Visite mit den Neurologen/Orthopäden zusammen. Wobei in meiner Zeit eigentlich nur/hauptsächlich neurologische Fälle auf Intensiv lagen.
Die nächsten 2 Wochen war ich dann im OP. Hier konnte man der Anästhesie-Pflege schon mal etwas beim Verkabeln abnehmen und auch Nadeln legen. Mit dem Arzt durfte man dann meistens noch mit Einleiten (Prä-Ox., LAMA schieben, Intubieren, ...), je nach Zeit und Schwierigkeit. Am Ende durfte ich sogar noch ein paar Fem.-Blöcke unter Aufsicht stechen. Hier ist möglich zwischen den verschiedenen Sälen zu wechseln, um so einige Einleitungen mitmachen zu können. Das Ärzte-Team ist echt super nett und erklärt einem echt viel. Wenn man Interesse zeigt und auch mal nachfragt ob man auch mal etwas machen darf, wird das oft versucht möglich zu machen. Auch die Pflege ist überwiegend freundlich.
Alles in allem wirklich eine lehrreiche Famulatur, in der man auch wirklich viel praktisches Wissen und Fähigkeiten mitgenommen hat. Kann man auf jeden Fall empfehlen!
Bewerbung
Unkompliziert etwa 2 Monate vorher bei Sekretärin.