Während meiner vierwöchigen Famulatur in der Anästhesie hatte ich die Möglichkeit zwischen der Intensivstation und dem OP zu rotieren. Auf meinen Wunsch hin wurde ich im OP eingesetzt, Notarzt/Rettungsdienst mitfahren ist nach Absprache auch möglich. Nach der Frühbesprechung werden Famulanten und PJler auf die Sääle verteilt (möglichst viele Einleitungen und besetzt mit FA/OA oder erfahrenem Assistenten, sodass praktische Maßnahmen unter Aufsicht möglich sind), letztlich kann man aber selbst entscheiden wo man hinmöchte und auch den Tag über zu den Einleitungen „springen“. Gerade in der ersten Woche war ich froh einen Arzt über mehrere Tage begleiten zu können, gegen Ende hat es häufiger gewechselt. Das Arbeitsklima ist durchweg angenehm und der Umgang immer respektvoll. Jeder ist bereit sein Wissen zu teilen und freut sich praktische Fertigkeiten vermitteln zu können. So durfte ich intubieren, arterielle Zugänge legen, einen Femoralisblock stechen und bei PDAs assistieren - und letztlich unter Aufsicht selbst die Narkose inkl. Ein- und Ausleitung durchführen.
Lediglich in der letzten Woche waren wir als Famulanten/PJler insgesamt zu viert im OP, sodass man auch auf Sääle mit noch unerfahreneren Assistenten ausweichen musste und eher wenig selbst machen durfte (wobei ein „Wechsel“ auf die Intensivstation möglich ist).
Darüber hinaus hat die Region freizeittechnisch durch die Nähe zum Bodensee und der Schweiz einiges zu bieten, gerade im Sommer!
Insgesamt kann ich die Anästhesie in Singen nur wärmstens empfehlen - ein tolles Betreuungsverhältnis und unheimlich lehrreich.
Bewerbung
Ich habe mich ca. 7 Monate im Voraus über das Chefarztsekretariat per Mail beworben.
Unterricht
3 x / Woche
Inhalte
Sonst. Fortbildung
Tätigkeiten
Braunülen legen Punktionen Botengänge (Nichtärztl.) Eigene Patienten betreuen Praktische Maßnahmen unter Aufsicht