Das Franziskus-Spital ist ein sehr kleines, aber vom Team her super nettes Spital im 5. Bezirk.
Der erste Tag war super organisiert, man wird erwartet und auf Station begleitet. Dort hatte ich das große Glück, dass ein Arzt in Ausbildung, Dr. Asselborn, sich direkt mir angenommen hat. Mit ihm habe ich dann auch die ersten Tage verbracht, mir wurde viel gezeigt und selbstständiges Arbeiten war ab Tag 1 möglich, sodass es nicht langweilig wurde. Da meistens nur 2 OP-Säle gleichzeitig liefen und alles elektiv ist, war das Team überschaubar und Notfälle gab es keine.
Insgesamt von der Lehre her hat sich jeder viel Zeit genommen und während der OP wurde einem alles erklärt. Regelmäßige Fortbildungen gab es leider keine.
Wien an sich ist eine super schöne Stadt und wer hier noch nicht war, hat in dieser Famulatur auf jeden Fall genug Zeit, sich die Stadt anzuschauen. Meistens war man um 13 Uhr spätestens aus dem Spital. Von den Ärzten gab es auch immer super viele Tipps und Verständnis, wenn man mal früher raus wollte.
Leider verlässt Dr. med. univ. Keith Asselborn das Spital und geht ans AKH, nichts desto trotz empfehle ich eine Famulatur in der Anästhesie uneingeschränkt, da sowohl der Primar, als auch die Oberärzte super nett sind und sich viel Zeit nehmen.
Bewerbung
ca. 6 Monate vorher. Da es ein kleines Krankenhaus ist, sind die Plätze meistens auf 1 Famulanten pro Station beschränkt
Unterricht
Kein Unterricht
Inhalte
Fallbesprechung
Tätigkeiten
Braunülen legen Punktionen Praktische Maßnahmen unter Aufsicht