Meine Famulatur auf der Station 26 war sehr gut. Nachdem ich mich die ersten Tage in den Stationsablauf eingearbeitet habe, wurde ich in den Klinikalltag integriert. Ich durfte eigenständig Patienten aufnehmen, untersuchen, visitieren und Ärztebriefe anlegen. Die Blutabnahmen (die durchaus lästig sein können) wurden größtenteils von den Phlebotomisten erledigt, sodass man eine gewisse zeitliche Flexibilität für andere Aufgaben/Bereiche hatte. Andere Bereiche wie z.B. das Katheterlabor, die EPU und die Funktionsdiagnostik mit EKG, TTE, TEE und Kardioversion konnte man jederzeit aufsuchen. Die OÄ sind sehr nett und begegnen einem auf Augenhöhe (mit einigen OÄ hat man sich dann nach kurzem Kennenlernen geduzt). Die Atmosphäre auf der Station ist zudem sehr harmonisch. Obwohl die Ärzteschaft und die Pflege unterbesetzt sind, waren alle sehr freundlich und man hat den Stress der langen Schichten nicht wirklich gemerkt. Die Stationsärzte waren allesamt sehr hilfsbereit und haben mich nach der Einarbeitung als ärztlichen Kollegen behandelt. Die Schicht hat um 8:10 Uhr mit der Morgenbesprechung begonnen. Zwischen 15:30 - 16:00 Uhr durfte man nach Hause gehen, jedoch wurde einem immer angeboten, etwas länger zu bleiben und mit auf die OA-Visite zu gehen, die normalerweise nach 16:00 Uhr stattfand. Ich kann die OA-Visite sehr empfehlen. Habe dadurch viel gelernt.
Ich habe mich in den vier Wochen auf der Station 26 sehr wohl gefühlt und kann eine dortige Famulatur herzlichst empfehlen. Werde definitiv für das PJ (welches dort vergütet wird) mich wieder dort bewerben
Bewerbung
5 Monate vorher beim Chefarztsekretariat, Fr. Mandrella