Vorweg gesagt: Die Famulatur in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie hat mir extrem gut gefallen!
Bereits vor Beginn der Famulatur gab es eine schriftliche Info über den Ablauf und der Kontakt zu den Betreuern der Studierenden wurde hergestellt. Die Info beinhaltete auch einen Rotationsplan, der allerdings nach Rücksprache flexibel angepasst werden konnte. Der Plan beinhaltete eine Rotation in die verschiedenen OP-Bereiche, den Schmerzdienst (ein Tag) und auf die Intensivstation (eine Woche), sodass man die große Bandbreite der Abteilung zu sehen bekam. Zudem bestand die Möglichkeit, einen Tag auf dem Notarzteinsatzfahrzeug zu hospitieren.
Die Atmosphäre im Team ist angenehm und man fühlt sich als Studierender schnell als Mitglied des Teams. Alle, ob Pflegekräfte oder Ärztinnen und Ärzte waren sehr bemüht, mir neues Wissen zu vermittelt. Ich bekam jeden Morgen eine betreuende ÄrztIn zugeteilt, die ich den ganzen Tag über begleiten konnte.
Jederzeit konnte ich Fragen stellen und durfte bei vielen ärztlichen Tätigkeiten assistieren und diese teilweise auch unter Aufsicht selbst durchführen. Schon schnell konnte ich so eine gute Lernkurve bei mir feststellen, was extrem motivierend gewirkt hat.
Ich würde jedem von euch ohne Einschränkungen empfehlen, sich im Klinikum um eine Famulatur in der Anästhesie zu bewerben! Mir hat sie sehr viel gebracht - sowohl zum Erwerb von Wissen und praktischen Fähigkeiten, als auch als Berufsorientierung.
Bewerbung
Ich habe meine Bewerbung etwa ein halbes Jahr im Voraus per E-Mail an das Sekretariat des Klinikdirektors gesendet und bekam direkt am folgenden Tag eine sehr freundliche Antwort mit einer Zusage und weiteren Informationen.