Pro:
- 2 Assistenzärztinnen sind nett und man lernt etwas
- Krankenhaus gut mit dem öfffentlichen Verkehr erreichbar
- Atmosphäre in der onkologischen Ambulanz war sehr angenehm
- Man lernt mit mentalem Stress umzugehen
Contra:
- Die Stimmung im Team ist oft sehr schlecht. Viele machen ihre Kolleg*Innen hintenrum runter.
- Als Student ist man oft unsichtbar, es sei denn man bekommt eine Aufgabe.
- Wir mussten oft im OP aushelfen (auch als 1. Assistenz) wegen Personalmangel?, jedoch ist die OP-Atmosphäre sehr angespannt. Sprüche wie: "Wie du kannst das noch nicht in deinem Semester?", "So wird das mit deinem Studium nichts" und "Kannst du nicht mal 2 Schritte vordenken und mir xxx schon vorbereiten/anreichen?" waren an der Tagesordnung.
- Eine Ärztin, die regelmäßig Studenten, PJler und Ärzte anschreit und runtermacht im OP und im nächsten Moment auf einmal wieder total nett ist.
- Die meiste Zeit hat man Blutentnahmen gemacht, Braunülen gelegt, Verbände gewechselt, Fäden gezogen, Befunde in Akten eingegeben oder Patienten hin und her transportiert (auch wegen Personalmangel), manchmal durfte man im Behandlungszimmer zuschauen.
Unterm Strich keine gute Lehre.
Als ich die Situation besprechen wollte hieß es: "Dann gehen Sie damit doch zum Personalrat".
Fazit: wenn ihr Interesse an Gynäkologie habt, geht in ein anderes Krankenhaus! Wenn ich hätte wechseln können, hätte ich es sofort getan.