Sehr gemischt!
Die Stationsarbeit besteht einerseits aus Aufnahmen, die interessant sein können... vor allem bekommt man dadurch Routine.
Andererseits kommen die Patienten halt schon fertig diagnostiziert zum Eingriff lediglich ein, zwei Tage vor der OP.
Das heisst man kann die Diagnosen quasi nur bestätigen.
Weitere Arbeiten auf Station sind dann natürlich die Gleichen wie überall anders auch... Flexülen, Briefe, Untersuchungen anmelden, Botengänge, etc.
Hat man nach einer Woche satt- wäre da nicht der OP...
Denn wenn man etwas Initiative zeigt und dem OA so früh wie möglich Hallo sagt, darf man mehrmals täglich in den OP und am Tisch assistieren.
Bzw. besteht die Arbeit meisstens daraus, die Beine wieder zuzunähen.
Aber das ist kurzweilig, man kann üben (schliesslich schläft der Patient) und die Leute freuen sich im OP weil das für sie eher eine "unangenehme", lästige Arbeit ist.
Das heisst, man ist sehr gefragt ;-)
Klima... naja, die Schwestern und Pfleger auf Station fühlen sich leider der "wir warten auf den nächsten Fehler des Studenten und zeigen ihm dann, dass wir die besseren Aerzte sind" Gruppe zugehörig.
Trotzdem... hat Spass gemacht.
Unterricht gibt´s keinen- einmal die Woche Fallbesprechung mit dem ganzen Stab.
Und dazu jeden Morgen Frühbesprechung.