Ich war einen Monat lang im Josef-Stift auf der Inneren Station S3 (offiziell vor allem Gasteoenterologie, aber auch viele multimorbide alte Patienten). Das Krankenhaus ist generell sehr klein und familiär und auch auf der Station S3 habe ich mich sehe wohl gefühlt.
Es ging morgens immer 7:30 los, dienstags und donnerstags 7:45 wegen Morgenbesprechung mit der gesamten Inneren Klinik. Wir waren zwei Famulantinnen auf der Station und haben dann erstmal zusammen Blut abgenommen. Dann waren ich meistens mit einer Ärztin zusammen bei der Visite und sonstigen Aufgaben auf Station dabei. Fast alle Ärzte, mit denen ich zu tun hatte, waren dabei super lieb und haben extrem viel erklärt und zwischendurch Fragen gestellt und beantwortet. Ich habe auch eigenständig Flexülen gelegt, Aufklärungen gemacht und Patienten untersucht (und das dokumentiert). Wenn es auf Station nichts zu tun gab, durfte ich auch in die Funktionsabteilung gehen und bei Gastros, Kolos und ERCPs zugucken, was sehr spannend war! Auch dort waren die Ärzte immer super nett und haben viel erklärt.
Offiziell wäre ich (glaub ich) bis 15:30 Uhr geblieben, meistens durfte ich aber auch früher gehen - selten mal, wenn tatsächlich Dinge zu tun waren, bin ich etwas länger geblieben.
Insgesamt habe ich einiges gelernt, mich sehr wohl gefühlt und nie so als würde ich nur Zeit absitzen!
Bewerbung
Durch persönliche Verbindungen zum Krankenhaus hatte ich schon ein paar Monate vorher Interesse angemeldet, auch wenn ich erst einen guten Monat vorher meine tatsächlichen Unterlagen hingeschickt habe. Wir waren dann auch auf den Inneren Stationen gut ausgelastet mit Famulanten.