Ich kann eine Famulatur im St. Johannes Hospital Dortmund in der Kardiologie sehr empfehlen. Die Organisation am ersten Tag war sehr gut. Ich habe direkt einen Spind, Kleidung, Essensmarken und ein Namensschild erhalten und wurde anschließend den Ärzten auf Station vorgestellt. Meine Famulatur ging zwei Wochen, welche ich auf der Station SE verbracht habe. Die Station besitzt Betten mit und ohne Monitoren. Da im Haus darauf geachtet wird, dass nicht zu viele PJler und Famulanten gleichzeitig auf einer Station sind, war ich alleine und wurde somit von 3 Ärzten betreut. Morgens habe ich mich meist einem der Ärzte zugeordnet und habe die Visite mit begleitet. Das Haus hat zwar einen Blutentnahmedienst, hin und wieder fallen im Verlauf des Tages aber noch Blutentnahmen oder auch das Legen von Viggos an. Neben dem Begleiten der Visiten wurde ich angeleitet, Echos zu machen und durfte diese dann auch recht schnell selbstständig durchführen. Anschließend haben wir meine Bilder besprochen und ich habe immer Verbesserungsvorschläge erhalten. Da die Patienten meist schon vorher durch die ZNA aufgenommen wurden, finden nur wenige Patientenaufnahmen auf der Station statt. Hin und wieder hat es sich aber doch ergeben, dass ich Patienten selbstständig aufnehmen konnte. Wenn praktisch gerade für mich nicht so viel zu tun war, wurden viele Krankheitsbilder, deren Symptomatik, Behandlung etc. theoretisch durchgesprochen. Zudem durfte ich öfters mit ins Herzkatheterlabor, um mir Untersuchungen/Eingriffe wie Coros oder TAVIs anzuschauen. Insgesamt habe ich das Klima auf der Station und auch im Haus als sehr angenehm wahrgenommen. Alle sind sehr freundlich und auch immer bereit, einem zu helfen oder etwas beizubringen.