Die 4 wöchige Famulatur auf der Normalstation im St. Antonius war eine gute und empfehlenswerte Erfahrung.
Morgens ging es ganz entspannt um kurz nach 8 mit Blutentnahmen und Viggos los. Auf Dauer ist das natürlich etwas langweilig aber man trainiert und bleibt in der Übung. Danach ging es mit einem der beiden Assistenzärzten auf Visite wo einem zu jedem Patienten die Anamnese und Medikation erklärt wurde. Hier konnte man sehr viele Nachfragen stellen ohne dass es genervte Blicke gab.
Nach der Visite gab es allerdings nicht mehr viel zu tun auf Station, sodass man die Freiheit hatte überall im Krankenhaus vorbeizuschauen.
Dies habe ich genutzt um manche Tage in der Koronarangiographie, bei EPU´s, Colo-/Gastroskopien oder Ultraschalluntersuchungen dabei zu sein. Da das St. Antonius einen kardiologischen und diabetologischen Schwerpunkt hat, fand jeden Dienstag eine etwas größer angelegte diabetische Visite statt, bei der man dabei sein konnte. Trotz des Schwerpunktes hatten wir auf der Normalstation allerdings alle möglichen Erkrankungen und es war perfekt um einen Überblick über unterschiedliche Patienten zu bekommen.
Der PJ-Unterricht findet Dienstags (Innere, 14-15 Uhr), Donnerstags und Freitags (ich glaube beides chirurgisch, 15-16 Uhr) statt. Man konnte allerdings auch jederzeit früher gehen, sodass ich häufig vor 13 Uhr zuhause war.
Bewerbung
ca. 2 Wochen vorher aber sich früher bewerben macht schon Sinn