Als Famulant wurde ich in Englisch regelmässig während der Visiten und selten auch Nachmittags von dem Stationsarzt geteached, durfte auf Eigeninitiative auch viel mit chin. Studenten auf Station unter Aufsicht machen (Wunddebridement, Verbände, Untersuchungen). Im OP durfte ich 3x/Woche zusehen und auch mitoperieren (allerdings erst auf Nachfrage!) Wenn man Eigeninitiative zeigt taut das Team sehr schnell auf und nimmt sich richtig Zeit für Fragen, zum Übersetzen und zum Beibringen. Besonders die Einflüsse von TCM auch auf den westlichen Stationen fand ich interessant - wenn auch schwer zu verstehen.
Sprachlich hatte ich vor allem wegen der chinesischen Studenten auf Station und dem Chefarzt keine Probleme - die meisten haben gutes Englisch gesprochen und sich auch viel Mühe gegeben mir alles zu erklären. Habe auch mit den chinesischen Studenten nach kurzer Zeit einiges ausserhalb der Klinik unternommen. Eigeninitiative und Interesse ist am Shanghai East Hospital jedoch - vielleicht sogar mehr als in deutschen Kliniken - überaus wichtig. Fachliteratur zum Nachlesen von Unterschieden ist sicher auch wichtig.
Shanghai als Stadt ist relativ preiswert und bietet viel ... und man bekommt auch genügend Freizeit um alles zu erkunden.
Insgesamt war es die Zeit absolut wert und ich habe durch diese Famulatur erfahren, dass Medizin auch mit einfacheren Mitteln als in Deutschland gut gemacht werden kann - sehr zu empfehlen! Werde versuchen auch zum PJ dorthin zu gehen.
Bewerbung
9 Monate im Vorraus über Internetseite, auch auf Deutsch
- seit 2014 neu verfügbare online Evaluation und Problemeintragung möglich (medopolo.com), wurde per Email kontaktiert